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Tierkommunikation: Gefühle sind zum Fühlen da

Wir Tierliebhaber wissen – und die Wissenschaft mittlerweile auch – dass unsere Tiere fühlende Lebewesen sind. So wie wir fühlen natürlich auch sie Liebe, Freude, Schmerz und Trauer und bringen diese Gefühle auf ihre tierische Art und Weise zum Ausdruck:

  • Der unverkennbare Freudentanz deines Hundes, wenn du nach Hause kommst.
  • Das zufriedene Schnurren und Treteln deiner Katze auf deinem Schoß.
  • Das entspannte Kaninchen, dass sich vertrauensvoll an seinen Partner kuschelt.

Oder

  • Der unsichere Hund, der sich bedroht fühlt und die Zähne zeigt.
  • Die genervte Katze, die dir einen Pfotenhieb versetzt, weil du ihr erstes Stoppsignal übersehen hast.
  • Das trauernde Kaninchen, das wegen des Verlustes des Partners nicht frisst.

 

Schmerz lass nach

Wer schon mal ein Tier vor Schmerzen schreien gehört hat, weiß: Das geht uns Tierliebhabern durch Mark und Bein.

 

Aber hast du gewusst, dass Pferde und Nagetiere Schmerz nicht vokalisieren? Diese Tiere leiden stumm!

 

Viele kennen aus der Pferde-Community die (leider auch noch heute gängige) Sichtweise, dass ein Pferd zu parieren hat. Wenn es bockt, steigt, beißt, ausschlägt, dann wird meist mit Gewalt reagiert. Heute weiß man, dass ein stures, faules, schwerfälliges Pferd sehr oft an starken Schmerzen leidet. Immer wenn ein Pferd sozusagen „unkooperativ“ wird, sollte zu allererst ein erfahrener Tierarzt aufgesucht werden.

 

 

Nagetiere sind Rudeltiere (mit Ausnahme des Hamsters). Trotzdem müssen viele Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten und Mäuse ein Leben lang alleine in einem kleinen Käfig aushalten. O.k., früher wusste man es vielleicht nicht besser, aber heute ist so eine Haltung mit nichts mehr zu entschuldigen. Diese Tiere benötigen mindestens einen Artgenossen und artgerechte Haltungsbedingungen, um seelisch gesund zu bleiben.

 

Für Kleinkinder sind Nager auch nicht geeignet. Tollpatschige Kinderhände und deren verzückte Stimmen versetzten sie leider in Angst und Schrecken. Tiere sind kein Spielzeug.

 

Kenne dein Tier!

Es ist also sehr wichtig, dass wir die arttypischen Lebensanforderungen und Verhaltensweisen jeder Tierart kennen, die bei uns lebt.

 

Es sind meist die negativen Gefühle, mit denen wir Menschen ein Problem haben. Aber die gehören genauso dazu, wie bei uns. Wir sind auch nicht fehlerfrei, oder? Und glaube mir, das wissen auch unsere Tiere. Sie kennen uns besser als wir uns vorstellen können. Diese Tatsache hat sich in der Tierkommunikation immer wieder und wieder bewiesen. Unsere Tiere wissen was in uns vorgeht, ob wir traurig oder glücklich sind. Ob wir authentisch oder die Rolle eines anderen leben. Oftmals haben sie sogar einen guten Tipp für uns. Eines haben alle unsere Tiere gemeinsam: Sie nehmen und lieben uns so wie wir sind!

 

Diese bedingungslose, hingebungsvolle Liebe, mit der sie uns beglücken, ist auch von uns meist richtig verstanden, da unverkennbar: Das Gefühl, das unser Inneres wärmt und unser Äußeres zum Strahlen bringt - wenn wir es zulassen. Diese einzigartige Herzensverbindung, die für uns schwer in Worte zu fassen, dafür für Mensch und Tier richtig gut fühlbar ist.

 

Bitte keine Vermenschlichung

Es ist so wichtig, dass wir unsere eigenen Gefühle nicht in das Verhalten unserer Tiere interpretieren. Nur weil wir etwas genauso machen oder nicht machen würden, heißt das noch lange nicht das es bei unseren Tieren auch so ist. Aussagen wie z.B.

  • „Mein Hund oder Pferd ist dominant und stur.“
  • „Meine Katze macht nur was sie will.“

halten uns oftmals einen Spiegel der eigenen versteckten, nicht so gerne gesehenen Charaktereigenschaften vor.

 

Das Zusammenleben mit unseren Lieblingen ist zu kurz und wertvoll, um sich auf die negativen Seiten zu konzentrieren. Fokussieren wir uns besser auf die vielen gefühlvollen Geschenke, die wir von unseren Tieren tagtäglich bekommen. Genießen wir die gemeinsame Zeit mit all unseren und ihren Ecken und Kanten!

 

Wenn du wissen möchtest, was dein Liebling denkt und fühlt - über sich oder dich, dann mache ich gerne ein Tiergespräch. Ich biete Tierkommunikation mit lebenden und verstorbenen Tieren aller Art.

Als begeisterte und erfahrene Trainerin, lerne ich dir liebend gerne die Tierkommunikation. Dann kannst du deinen Liebling jederzeit selber fragen!

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Fotos: 1 Rebecca Schönbrodt-Rühl, 2  photosforyou, 3 Uschi Dugulin auf Pixabay, 4 Olivia Hutcherson on Unsplash


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Kommentare: 2
  • #1

    Michaela Hainisch (Donnerstag, 28 Mai 2020 12:50)

    Liebe Astrid, vielen vielen lieben Dank für deine wunderbaren aufmunternden Mails in dieser herausfordernden Zeit, auch herausfordernd für unsere Vierbeiner! Sprich Existenzangst, Isolation und Überforderung bei Frauli u/o Herrli... Schätze mich selbst jeden Tag glücklich, meinen Hund Sascha und meine Katze Shadow bei mir zu haben und ihre Nähe und Liebe geben sehr viel an Halt, Geborgenheit!
    Alles Liebe und Kraft für Dich! Michaela

  • #2

    Astrid Huber - mascotas (Donnerstag, 28 Mai 2020 14:34)

    Liebe Michaela, es freut mich sehr dass es dir und deinen lieben Vierbeinern gut geht und meine Mails dich in dieser herausfordernenden Zeit aufmuntern. Ja, wir können uns glücklich schätzen unsere treuen Tiere an unserer Seite zu haben. Ich wünsche euch alles Gute und freue mich auf ein Wiedersehen.
    Herzliche Grüße Tier & Dir,
    Astrid