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Tierkommunikation: Vermisste Katze verzweifelt gesucht!

Meine ganz persönliche Geschichte

Vermisst

Kein Vermisstenfall ist wie der andere. Jedoch eines haben sie alle gemeinsam: den emotionalen Alptraum, den der Mensch in dieser Zeit durchmacht.

 

Hier beschreibe ich dir meine Achterbahn der Gefühle, die ich bei der Suche nach meinem Kater durchlebt habe:

 

Bevor ich aus dem Haus gehe, schaue ich immer wo meine Katzen sind. Kurz nach meiner Übersiedlung habe ich das auch gemacht, und meinen Kater Luca nicht gefunden.

 

Na ja, gelegentlich mützt der Lauser unter der Bettdecke oder am Kasten oder eben da, wo ich ihn an dem Tag gerade mal nicht vermutet hätte.

 

Ich habe die Wohnung durchsucht. Dann noch einmal. Und noch einmal. Dann den oberen Stock. Dann den Keller. Garage. Ich habe das gesamte Haus mehrmals auf den Kopf gestellt bis ich mir dann sicher war: Luca, zeit seines Lebens Wohnungskater, ist verschwunden. Es wurde langsam dunkel. Ich mehr und mehr nervös.

 

Gesucht

Also wenn er nicht im Haus ist, muss er draußen sein. Ich bin im Garten auf allen Vieren unter den Thujen gerobbt. Hab jede Ecke und jeden Winkel gecheckt, jeden Stein umgedreht - mehrmals. Kein Luca.

 

Mein Kopf sagte mir abwechselnd: „Das gibt’s doch nicht. Der muss noch im Haus sein.

  • Wie sollte er denn entwischt sein?
  • Aber wenn doch?
  • Wenn ihm schon was passiert ist?
  • Oder er findet nicht mehr zurück?
  • Wenn er gar wo eingesperrt wurde?
  • Hat ihn ein Auto oder der Zug erwischt?

Nein, nein, bleib ruhig, der kann nicht weit sein. Alles wird gut.

 

So, jetzt ist es schon stockfinster. Wieder das Haus durchsucht. Wieder nichts. Mit der Taschenlampe wieder raus in den Garten. Rund um den Block. Kein Luca weit und breit.
Die Regewendung "In der Nacht sind alle Katzen schwarz" kommt mir in den Sinn, macht mir noch mehr Angst.

 

Ich spüre wie langsam die Panik in mir aufsteigt. Zwischen „Beruhig dich“ und „Der kann nicht weit sein“ schlagen nun furchterregende Gedanken wie Blitze bei mir ein:

  • Was ist wenn er verletzt ist?
  • Tot?
  • Nicht nach Hause findet?
  • Nie wieder zurück kommt?

Es ist kurz vor Mitternacht. Ich bin mittlerweile völlig erschöpft und verzweifelt. Ich leg mich aufs Bett. Frag mich:

  • Was tu ich jetzt?
  • Weitersuchen?
  • Jetzt? Morgen früh?

Dann ist er ja die ganze Nacht alleine und fürchtet sich. Oder liegt gar verletzt im Straßengraben!

 

Zwischendurch schaffe ich es ein paar ruhige Atemzüge zu machen. Ich muss ruhig bleiben, sag ich mir immer wieder, die Nerven bewahren.

  • Alles wird gut... oder?

Ich geh wieder raus und suche – vergeblich. Leg mich wieder hin.

 

Und dann endlich: Weil ich schon weiß, dass ein Nervenzusammenbruch jetzt nicht hilfreich ist, schaffe ich es mich zu beruhigen. Ich kann das Kopfkino kurz ausschalten und bitte ihn - mit Hilfe der Tierkommunikation laut zu miauen. Damit ich höre wo er ist und ich ihn retten und wieder in die Arme schließen kann!

 

Und tatsächlich: Ich höre ihn schreien! Es kommt von unten. Ich laufe in die Garage. Checke wieder jeden Winkel. Kein Luca. Das gibt’s doch nicht.

  • Hab ich mir sein Miauen eingebildet?
  • Verliere ich jetzt schon den Verstand?

Das gibt’s doch nicht! Ich durchsuche nochmals die ganze Garage. Vergeblich. Ich glaub ich bin im falschen Film. Völlig fix und fertig. Leg mich wieder aufs Bett und sag ihm:

 

„Es tut mir leid, Luca. Ich konnte dich nicht finden.

Du musst nochmals schreien. Bitte!“

 

Gefunden

Wieder hör ich ihn miauen. Wieder spring ich auf. Dieses Mal geh ich raus und suche die Garageneinfahrt ab. Da sehen mich hinter den großen Blumentöpfen zwei weit aufgerissene, von Angst und Panik gezeichnete Augen an. Er duckt sich, als würde er mich nicht kennen und sich verstecken wollen. Ganz langsam nähere ich mich ihm, mein Herz schlägt mir bis in den Kopf:

  • Jetzt ganz langsam aber beherzt zugreifen, damit er mir ja nicht entwischt!

Ich nehme ihn hoch. Er zittert am ganzen Körper – und ich auch.

 

Mit festen Griff drück ich ihn an mich und laufe ins Haus. Ich weine wieder vor Erleichterung und Glück. Er ist wieder da und ihm ist Gott sei dank nichts passiert.

  • War er die ganze Zeit in dieser Ecke?
  • Hab ich ihn mehrmals übersehen?
  • Hat er keinen Mucks von sich gegeben als ich in seiner Nähe am Suchen war?

Egal, Hauptsache er ist wieder da. Wir sind beide körperlich und emotional komplett erschöpft, fallen ins Bett und in den Tiefschlaf. Es ist ja bereits drei Uhr morgens.

 

Ja, mein Kater war „nur“ ein paar Stunden abgängig. Trotzdem habe ich einen intensiven Einblick bekommen, was mit einem Menschen passiert, wenn das geliebte Haustier plötzlich wie vom Erdboden verschwunden ist. Ein Erlebnis, das ich wirklich nie, nie wieder durchmachen möchte!

 

Eine bedachte Suche in den ersten 24 – 48 Stunden ist von enormer Wichtigkeit!

 

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Nutze die Gelegenheit und sei für den Ernstfall gewappnet!

 

Klick auf das Bild für mehr Infos:


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Fotos: 1 Christine Zrnjanowitsch, 2  AHmascotas, 3 StockSnap auf Pixabay, 4 AHmascotas


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